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Art Galleries APPENZELL

   MUSEUMS - GALERIEN   /  APPENZELL   


  AUSSTELLUNGEN - EXPOSITIONS - EXHIBITIONS  

Museum Liner   /  Appenzell  Ausstellung : verlängert bis 24. Februar 2008

Gottfried Honegger
Geheimnis der Geometrie
Museum Liner, Unterrainstr 5 - 9050 Appenzell
Tel. +41 (0)71 788 18 00, Fax +41 (0)71 788 18 01
Öffnungszeiten : Befragen Sie die Internet-Adresse des Museums

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Der Schweizer Künstler Gottfried Honegger (*1917) gehört zu den bedeutendsten Vertretern der konstruktiv-konkreten Kunst. Die Ausstellung gibt anhand von über 60 Exponaten (Gemälden, Wandreliefs, Plastiken, Zeichnungen) einen Überblick zum Gesamtwerk des Künstlers. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Arbeiten der letzten Jahre, die für Honegger eine Zusammenfassung seiner künstlerischen Bestrebungen der vergangenen sechs Jahrzehnte darstellen.
Die jüngsten Werke vereinen die rationalen und intuitiven Aspekte, mit denen sich Honegger während seiner Laufbahn beschäftigte. In ihnen tritt die Leichtigkeit der malerischern Handschrift in einen besonderen Dialog mit der gerechneten oder per Zufallsgenerator konstruierten Komposition. Die intellektuell nachvollziehbaren Modulsysteme Honeggers entfalten auf diese Art und Weise in der Anschauung eine lyrische Schönheit, die man trotz ihrer scheinbaren Abstraktion nur mit der Natur vergleichen kann. Das „Geheimnis der Geometrie“ ist das Mysterium der Erkenntnis und des Lebens.

Die Ausstellung, die anlässlich des 90. Geburtstags des Künstler eingerichtet wird, würdigt aber auch den engagierten Essayisten und „Homo politicus“. Zu sehen und zu lesen sind neben den künstlerischen Arbeiten auch die Schriften des Künstlers, der immer wieder Stellung bezog zu gesellschaftlichen Fragen – nicht zuletzt mit der Gründung des „espace de l’art concret“ im südfranzösischen Mouans-Sartoux, der ebenso wie das Museum Liner von den Zürcher Architekten Gigon & Guyer erbaut wurde.
Die Ausstellung wird begleitet von einem vom Literaten und Künstler Emil Schwarz konzipierten und realisierten Film „Gottfried Honegger – Zeichen setzen und Welt gestalten“ (2007; 23 min). Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Aufsätzen von Gottfried Honegger, Dietmar Guderian, Emil Schwarz, Roland Scotti, 96 Seiten, 70 Abbildungen, CHF 28.--


Kunsthalle Ziegelhütte   /  Appenzell   Ausstellung : 2. Dezember 2007 bis 2. März 2008


Margret Eicher
Radikal Konstruktiv
Museum Liner, Unterrainstr 5 - 9050 Appenzell
Tel. +41 (0)71 788 18 00, Fax +41 (0)71 788 18 01
Öffnungszeiten : Befragen Sie die Internet-Adresse des Museums
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In Zusammenarbeit mit dem Mannheimer Kunstverein zeigt die Kunsthalle Ziegelhütte eine Aus-stellung der deutschen Künstlerin Margret Eicher (*1955). Zur Kooperation der beiden Institute kam es, da der Mannheimer Kunstverein seit vielen Jahren in pointierten Ausstellungen das Thema medial reproduzierter und veränderter (Ab-) Bildmacht präsentiert und untersucht, wobei als ge-meinsamer Nenner der dort vorgestellten Kunst gelten kann, dass das Scheinbild der Wirklichkeit in den künstlerischen Arbeiten glücklicherweise nicht einfach verdoppelt wird, sondern ironisch und handfest gebrochen wird.
In Appenzell wiederum hat man es mit einer besonderen Bildermacht zu tun – jener der seit Jahr-hunderten überlieferten bäuerlichen oder religiösen Malerei und der dekorativ-ornamentalen Ge-staltung des Alltags: eine bemerkenswert authentische Bilderwelt, welche die Abbildungsflut der modernen Zeiten per se als flüchtig beziehungsweise „unecht“ wirken läßt. In der Kunsthalle Zie-gelhütte, neben dem Museum Liner das zweite Appenzeller Haus der Liner Stiftung, wird das Authentische in der Kunst vorgestellt – in gewissem Sinne als Entsprechung zur Ursprünglichkeit des frühindustriellen Gebäudekomplexes. Eichers Arbeiten wirken hier wie ein liebevoll-ironischer Kommentar zum Ethos der Handwerklichkeit und der Wahrheit der Bilder.
Die Ausstellung Margret Eicher – Radikal Konstruktiv gibt einen Überblick zum Werk Eichers der letzten zehn Jahre. Im Zentrum stehen die grossen Wandteppiche und die jüngsten Gemälde und Aquarelle, die allesamt nach digitalen Vorlagen der Künstlerin von Webereien beziehungsweise Print-Anstalten hergestellt werden. Margret Eicher nutzt die „traditionellen“ Bildmedien, um in der mimetischen Darstellung komplexe Untersuchungen zu den Bedingungen und Wirkungen unserer Wahrnehmung zu formulieren.
Dabei bezieht sie sich sowohl auf erkenntnistheoretische Denk-schulen wie den „Radikalen Konstruktivismus“, dessen zentrale These ist, dass ausserhalb des Sub-jekts keine Realität existiert, wie auch auf das Credo der modernen Kunst, dass mit dem künstleri-schen Werk ein autonomer Erkenntnisbereich erschaffen wird, der Realität zwar reflektieren kann, diese aber im Wesen erst erzeugt.
Margret Eicher arbeitet in der Erstellung ihrer Bilderwelten mit seriellen, ornamentalen und redun-danten Mustern, wobei sowohl reine Formen wie auch vorgegebene Images, vorgefundene Motive, die Mythen der Moderne verwendet werden. Diese setzt sie in einen neuen Bezugsrahmen, kom-biniert sie miteinander oder lässt sie durch bildnerische Isolation sprechend werden. Die insgesamt 40 Tapisserien, Copy-Collagen, Gemälde und Aquarelle der Ausstellung zeigen und kritisieren die Auswirkungen der Bilderflut auf die Wahrnehmung. Dabei sind die Werke im ersten Augenschein affirmativ; für den zweiten Blick wird die Frage zentral.t wird, wo die Wirklichkeit aufhört, wo der virtuelle Raum beginnt. In den Bildkombinationen Eichers, die zwischen Verzückung und Abschreckung schweben, thematisiert und kritisiert die Künstlerin dabei die Verlockungen der Scheinwelten seien sie ästhetischer oder gar politischer Natur.


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Kunsthalle Ziegelhütte   /  Appenzell  

Hans Arp
Skulpturen und Reliefs
In der Erdgeschosshalle zeigen wir vom 5. Dezember 2004 an erneut eine Auswahl von Werken Hans Arps. Die Stiftung Liner arbeitet seit 2000 eng mit der Fondazione Marguerite Arp in Locarno zusammen, die im «Schaufenster» der Kunsthalle Ziegelhütte Aspekte ihrer kostbaren Arp-Sammlung präsentiert.
Museum Liner, Unterrainstr 5 - 9050 Appenzell
Tel. +41 (0)71 788 18 00, Fax +41 (0)71 788 18 01
Öffnungszeiten : Befragen Sie die Internet-Adresse des Museums
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